Die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) ist 1951 entstanden und 1954 in Kraft getreten. Da sie als Antwort auf den zweiten Weltkrieg ins Leben berufen wurde, bezieht sich deren Verständnis von Flüchtlingen spezifisch auf Menschen, die von ihrem Heimatstaat politisch verfolgt werden. Das Schweizer Asylgesetz lehnt sich stark an der GFK an: Als Verfolgungsmotive zählen Verfolgung aufgrund der politischen Anschauung, der Religionszugehörigkeit, der Nationalität, der Rasse, der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe. Ebenso ist den frauenspezifischen Gründen Rechnung zu tragen. Neben diesen Verfolgungsmotiven müssen weitere Elemente erfüllt sein, damit die Flüchtlingseigenschaft offiziell erfüllt ist. Zusätzlich müssen die GesuchstellerInnen ihr Vorbringen nachweisen oder zumindest glaubhaft machen. Gelingt dies, erhält die Person Asyl, d.h. eine Aufenthaltsbewilligung B.

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