vorläufig aufgenommener Flüchtling

Es gibt Personen, denen zwar die Flüchtlingseigenschaft zugesprochen wird, jedoch liegen sogenannte Asylausschlussgründe vor. Dies ist am häufigsten der Fall, wenn die GesuchstellerInnen vor ihrer Flucht laut Einschätzung des SEM nicht verfolgt worden sind, sie jedoch aufgrund ihrer Ausreise (welche vom Herkunftsstaat als „illegal“ bezeichnet wird) aus dem Herkunftsstaat oder aufgrund ihrer exilpolitischen Tätigkeiten in der Schwiez bei einer allfälligen Rückkehr in den Heimatstaat vom Heimatstaat verfolgt würden. Diese Menschen erhalten eine sogenannte „vorläufige Aufnahme“, ein „politisches F“.

 

vorläufig aufgenommene Person

Fliehen Menschen aus anderen Gründen als einer konkreten, auf sie abgerichteten politischen Verfolgung (Verfolgungsmotife siehe hier), bleibt ihnen der Zugang zum Asyl verwehrt; sie werden nicht als Flüchtlinge anerkannt. Kommen Sie aus Ländern, in welchen die allgemeine Lage vom Schweizer Staat als unzumutbar eingeschätzt wird, bekommen sie eine „vorlälufige Aufnahme“, ein „humanitäres F“.

 

Eine vorläufige Aufnahme bedeutet oft – in 90% aller Fälle - eine endgültlige Aufnahme, weil sich die Lage in den Herkunftsländern leider jahre- oder gar jahrzehntelang nicht beruhigt. Besonders häufig erhalten Menschen eine aus Syrien und Somalia (aufgrund der höchst unsicheren Lage), als auch aus Eritrea und aus Tibet (da die Menschen ihren Heimatstaat illegal verlassen haben und ihnen dort schon nur deshalb lange Haftstrafen unter menschenunwürdigen Bedingungen drohen würden) eine vorläufige Aufnahme.

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